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INKA - Logo kreisförmigDas Projekt INKA

 

Bildung und lebensbegleitendes Lernen ist für alle Menschen möglich! Erwachsenenbildung bietet die Chance, sich über die Schulzeit hinaus persönlich zu entwickeln, sich neue Fähigkeiten anzueignen, neue Arbeitsperspektiven zu erschließen und soziale Kontakte zu knüpfen. Integrative Erwachsenenbildung deutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen miteinander und voneinander lernen. In integrativen Kursen sind die Lernstile, Wahrnehmungen und die Wege des Aneignens von Inhalten sehr unterschiedlich. Diese Vielfalt des Lernens braucht eine Vielfalt an Lehrmethoden: anschauliches Darstellen,  Inhalte zum Angreifen, Visualisieren, Anpassung an verschiedenen Tempos, … . Der Reichtum an Lehrmethoden bringt für alle TeilnehmerInnen von integrativen Kursen mehr Qualität und Lust beim Lernen.

INKAINtegratives  KursAngebot.

Dem Verein Tafie Innsbruck-Land ist die integrative Erwachsenenbildung, das heißt die gemeinsame Bildung von Menschen mit und ohne Behinderungen, ein großes Anliegen. Mit dem Projekt INKA hat 2003 ein Projekt mit der Aufgabe geschaffen, integrative Erwachsenenbildung in Tirol anzuregen und besonders Menschen mit Behinderungen bei der Teilnahme an Kursen zu unterstützen.

Das Projekt INKA konnte nach einer erfolgreichen Pilotphase aufgrund fehlender Finanzierung leider
nicht fortgesetzt werden.

Die Schwerpunkte von INKA:

  • Drehscheibe –  Interessen an Kursen, Bedürfnisse bezüglich der Lernmethoden und Bewerbung sowie Fragen wurden von INKA zwischen den Bildungsinteressierten und Bildungsträgern ausgetauscht.
     
  • Beratung – Bildungsinteressierte Menschen mit Behinderung wurden über bestehende integrative Kurse und Ausbildungen beraten.
     
  • Bildungsträger  wurden dabei unterstützt und beraten, das entsprechende Angebot zu stellen (Bedarfserhebung, Sensibilisierung für Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen).
     
  • Bildungsassistenz – kostenlose Assistenz für Menschen mit Behinderungen wurde zur Verfügung gestellt. Bildungsassistenz bedeutet sowohl Wegassistenz als auch Assistenz während des Kurses.
     
  • Co-Kursleitung – INKA finanzierte eine 2. Kursleitung zur Gewährleistung der Qualität in den Kursen. Gleichzeitig wurde ein Lehrgang für KursleiterInnen abgehalten. In diesem Lehrgang eigneten sich Seminar- und KursleiterInnen das Knowhow an, das sie für das Unterrichten in integrativen Gruppen benötigen.
 

Ausführlichen Informationen über die Arbeit von INKA und die Ergebnisse finden Sie im Tätigkeitsbericht >>>

Seit Beendigung von INKA gibt es in Tirol kein Projekt mehr, das Menschen mit Behinderungen einrichtungsübergreifend über Bildungsangebote informiert und sie bei der Teilnahme unterstützt.

Der Verein Tafie Innsbruck-Land wird sich weiterhin bemühen, Finanzierungen für die Unterstützung von integrativer Erwachsenenbildung zu bekommen.

Sobald eine neue Finanzierung vorhanden ist, werden wir wieder gerne Angebote im Bereich Bildung anbieten.

Für Fragen steht Ihnen einstweilen zur Verfügung: Mag.a Ulli Schindl-Helldrich 05224-51128-13 oder 0676-84555613 oder ulli.schindl-helldrich@tafie-il.at.

 

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